Möglichkeiten der Kontaktaufnahme

6 Performerinnen - 6 Glühbirnen - 2 Würfel nach dem Zufallsprinzip

       

Diese Aktion wurde für die Lange Nacht des Lichts im Saarland Museum entwickelt. Über zwei Semester wurde im Performancetraining auf Wunsch der Gruppe zum Thema Improvisation als Gruppe, Kontakt und Begegnung mit dem Körper im Raum gearbeitet. Der Rahmen der Langen Nacht des Lichts im Saarland Museum bot sich als Gelegenheit, eine Live-Improvisation mit dem „Zufallsfaktor“ vor Publikum zu realisieren. Die Dauer der Performance wurde im Vorfeld auf etwa eine halbe Stunde festgelegt. Die innere Zeit- und Lichtstruktur wurde während der Performance live von Walli Höfinger erwürfelt. Ein Würfelergebnis stand für die Anzahl der Performerinnen, und ein weiteres Würfeln bestimmte die Anzahl der Minuten für die kommende Sequenz. Die Performerinnenanzahl wurde durch dasAnknipsen entsprechend vieler Glühbirnen, welche über dem Aktionsraum installiert waren, symbolisiert. Jede Performerin konnte in den ersten Sekunden nach dem Angehen der eine Live-Improvisation mit „Zufallsfaktor“ vor Publikum zu realisieren. Die Dauer der Performance wurde im Vorfeld auf etwa eine halbe Stunde festgelegt. Die innere Zeit- und Lichtstruktur wurde während der Performance live von Walli Höfinger erwürfelt. Ein Würfelergebnis stand für die Anzahl der Performerinnen, und ein weiteres Würfeln bestimmte die Anzahl der Minuten für die kommende Sequenz. die Performerinnenanzahl wurde durch das Anknipsen entsprechend vieler glühbirnen, welche über dem Aktionsraum installiert waren, symbolisiert. Jede Performerin konnte in den ersten Sekunden nach dem Angehen der Glühbirnen spontan entscheiden, ob sie in die kommende Sequenz einsteigen wollte oder nicht, einzige Regel war, dass nur die erwürfelte Anzahl von Performerinnen einsteigen durfte - nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahl zuerst“. Das Licht blieb die erwüfelte Minutenanzahl lang an, und das Ausknipsen markiert das jeweilige Ende der Sequenz. Eine weitere Option waren verschiedene Sounds, die von Walli Höfinger ebenfalls nach dem Zufallsprinzip eingespielt wurden, um den Nervenkitzel zu erhöhen und die Performerinnen durch ein weiteres Überraschungsmoment spielerisch herauszufordern Eine selbstgewählte Herausforderung der Performerinnen ,im Moment Präsent zu sein, sich spielerisch und spontan einzulassen auf das, was gerade im Raum passiert - zuagieren, zu reagieren. Position zu beziehen, mitzulaufen, zu kontrastieren und zu boykottieren etc.. sekündlich Entscheidungen zum Handeln zu treffen und dabei mit sich in Kontakt zu bleiben.
























Lehrauftrag „Aktionistische Formelemente im Raum“ Performanceforum der HBKsaar /// Lange Nacht des Lichts /// Saarland Museum 2001 /// künstlerische Leitung:Walli Höfinger